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Spieleabend vom 20.12.2019

Karten, Würfel, Brett und Minis

Das Spieleangebot ist reichhaltig. Und so auch die Zusammensetzung der Spiele und Menschen an diesem Freitag Abend. Wieder waren über 50 Menschen zusammengekommen, um kurz vor Heilig Abend noch etwas zu spielen. Karten wurden ausgelegt, Würfel wurden geworfen, Bretter bespielt und Minis geschoben. Von klein bis groß – irgendwie war alles vertreten.

An Tisch eins machte das epische Lords of Helas einen Augen- und Spieleschmaus wert, einen Tisch weiter wurde ein Tannenbaum geschmückt, an Tisch drei überflogen Heißluftballons Die Inseln im Nebel, ein Panda boxte sich mit Freunden in Kung Fu Panda durch die Massen einen Tisch weiter, in einem irischen Pub kämpfte man gegen Zombies und wieder andere verdrängten einander in Small World. Dies sind nur wenige Spiele, die heute auf die Tische kamen.

Des Weiteren wurden die Tische auch mit Wichtelgeschenken beschwert, denn lustig und überraschend wurde gewichtelt und Geschenke wechselten die Besitzer*innen. Ach ja, und Knabberzeug gab es auch, so manch Pfeffernuss verschwand im Spielendenmäulchen.

Bis nach 3 Uhr in der früh wurde gespielt, gequatscht und zusammen eine tolle Zeit verbracht. Hier sind noch ein paar Bilder des heutigen Spieleabends:

2 thoughts on “Spieleabend vom 20.12.2019

  1. FJ sagt:

    Guten Abend,
    vor einiger Zeit war ich mal an einem Sonntagmittag in Dorstfeld und wollte mir dasunverbindlich anschauen. Aber zuerst sollte ich mir ein Namennschild anheften und Auskünfte, was denn da gespielt würde, bab es auch kaum. Stattdessen sah ich dann Turnierlisten. In der Anzeige hatte es geheißen, jeder könne vorbeischauen und mitmachen. Allerdings hatte ich bisher noch von keinem der dort angezeigten Spiele gehört. Spmit wäre ich dann ein absoluter Anfänger gewesen und solche Leute sind meier Erfahrung nach nicht besonders gern gesehen. Für mich ist so ein Spieletag eher so, dass man dahingeht, sich unterhält und nebenbei spielt. Spielegruppen sind aber genau andersherum drauf. In erster Linie kommt das Spiel, danach kommt nochmal das Spiel und erst ganz zum Schluß kommt das Miterinander. Außerdem kenne cih die Spiele alle gar nicht. Ich kenne von früher noch Menschärgeredich nicht oder Malefiz, Skat und Doppelkopf. Das scheint aber nicht mehr gespielt zu werden. Und mich in die neuen Spiele einigermaßen einzuarbeiten, dauert mir zu lange. Insofern scheint es kein niedrigschwelliges Angebot zu geben. Schade eigentlich.

    1. Sebastian Schwarz sagt:

      Hallo FJ,

      danke für Deinen Kommentar und Deine Auskunft. Wenn ich das so lese, empfinde ich eher eine Enttäuschung, als eine schöne Zeit mit Spiel, Austausch, Kuchen und “unter Menschen sein”. Du beschreibst den Tag in Dorstfeld, an dem wir im Rahmen von Stadt Land Spielt eine Veranstaltung durchgeführt haben.

      Es ist schade, dass Du nicht das erhalten hast, was Du Dir erhofft hast. Dies kann ich auf der einen Seite verstehen, denn tatsächlich waren Klassiker-Brettspiele wie Mensch ärgere Dich nicht, Malefiz, Skat und Doppelkopf nicht vorhanden, zumindest nicht auf den aktiven Spieltischen. Deine eher generalisiert klingende Aussage “das scheint nicht mehr gespielt zu werden” ist falsch, es lag nur in dem Moment, als Du geschaut hast nicht auf dem Tisch. Niederschwellige Angebote gab es sehr wohl an dem Tag: Kinderspiele, Familienspiele und auch leicht zugängliche Gruppenspiele wurden sehr wohl gespielt. Ich nenne hier zum Beispiel das sehr zugängliche Skyjo, oder 6 nimmt!, auch ein Qwirkl ist zugänglich, wie auch Klask. Da ist ein Skat oder Doppelkopf wesentlich schwieriger. Ich empfinde hier Deine Aussage als eher generalisiert.

      Auch stimmt es nicht, dass Spiel in “erster Linie” im Vordergrund steht, und dann noch mal Spiel, wie Du es schreibst. Über die BrettspielUnion Dortmund haben sich Menschen gefunden und finden sich in jeder Runde aufs Neue, die miteinander spielen, und sich nur wegen des Spiels treffen. Wir erleben, dass sich Freundschaften bilden, dass Verabredungen hervorgehen, dass Menschen weit über das Spiel hinaus miteinander über Privates und Berufliches sprechen, etc. Auch war der Tag in Dorstfeld ein Event zum Zusammenkommen. Es waren Menschen da, die nur Kuchen gegessen haben, miteinander gesprochen haben, und kein einziges Spiel gespielt haben. Deine Aussage “In erster Linie kommt das Spiel, danach kommt nochmal das Spiel und erst ganz zum Schluß kommt das Miterinander.” trifft zumindest für die BrettspielUnion Dortmund nicht zu. Ich gebe zu, dass Spiel und spielen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, aber befragt man unsere teilnehmenden Mitmenschen, warum sie die BrUnDo immer wieder besuchen, so kommt bei fast allen Befragten eher an erster Stelle, dass sie hier Menschen kennen- und schätzen gelernt haben, und weil ihnen die Atmosphäre so gut gefällt.

      Letztlich möchte ich noch kommentieren, dass Du am Eingang zur Veranstaltung “Stadt Land Spielt” eine Einladung bekommen hast, Dir ein Namensschild machen zu dürfen, so dass man mit Dir leichter und gezielter ins Gespräch kommen kann. Du hattest hier die Wahl. Genauso wie bei der Möglichkeit bei Turnieren mitzumachen. Dies war ein Angebot von vielen, die es an diesem Tag gab. Wenn Du das als “Nötigung” empfunden hast, sofort Dich namentlich zu kennzeichnen und in Turnieren zu spielen, so bedauere ich das sehr; was auf keinen Fall die Absicht war. Hier entschuldige ich mich sehr im Rahmen der Gegebenheiten.

      Es stimmt, in der Anzeige hieß es “alle sind willkommen und jede*r könne vorbeischauen und mitmachen” – das stimmt auch. Wir hatten an diesem Tag über 150 Gäste und darunter waren auch Menschen, die mit Brett-, Karten- und Würfelspielen sehr wenig bis fast gar keine Berührung hatten. Das Angebot war so vielseitig, dass für alle etwas dabei war. Schade, dass Du aus diesem reichhaltigen Angebot nicht schöpfen konntest.

      Wir wünschen Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und wünschen Dir liebe Menschen zur Seite, spannende Gespräche und vor allem Gesundheit und Mitgefühl für Dich und Deine Mitmenschen.

      Sebastian

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